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Über mich

Annemarie Wetzer 

Kreatives aus Ton

Mein Name ist Annemarie Wetzer. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und lebe im wunderschönen Salzburger Land, genauer gesagt in Obertrum. Ich genieße das Leben am Land, umgeben von Seen, Bergen und vor allem von ganz viel Grün.

In meiner Freizeit bin ich am liebsten in Bewegung. Ob beim Laufen, Radfahren, Skitourengehen im Winter oder beim Wandern – die Natur ist für mich ein ganz besonderer Kraft- und Energieort. Im Sommer verbringe ich deshalb auch möglichst viel Zeit im Freien. Besonders gerne bin ich in unserem Garten, wo ich mit viel Freude arbeite, meine geliebten Rosen hege und pflege (von denen sich mittlerweile eine beachtliche Sammlung angesammelt hat) und meinen kleinen Kräutergarten umsorge. Die Ernte wird dann zu duftenden Kräutertees für die Familie verarbeitet oder findet ihren Weg in unsere Küche.

Wie ich zum Töpfern gekommen bin

 

Handgemachte Keramik hat mich schon immer fasziniert. Immer wieder dachte ich mir: „Wenn die Kinder einmal größer sind, dann mache ich einen Töpferkurs.“

Offenbar hat das Christkind meine Gedanken gelesen. Vor fast zehn Jahren lag tatsächlich ein Gutschein für einen Töpferkurs unter dem Weihnachtsbaum. Schon während der ersten Kurseinheit war mir klar: Das ist genau mein Ding.

Bis heute begeistert mich jeder einzelne Arbeitsschritt aufs Neue. Es ist etwas ganz Besonderes, aus einem einfachen Stück Ton mit den eigenen Händen etwas entstehen zu lassen und einem Werk Stück für Stück Leben einzuhauchen. Ebenso faszinierend ist das Glasieren. Mit den unterschiedlichsten Farben zu experimentieren macht unglaublich viel Freude, und trotzdem bleibt jedes Mal eine spannende Überraschung, wie das fertige Werk nach dem Brennen tatsächlich aussieht.

Das Herz meiner Werkstatt

 

Mein Töpferofen ist das Herzstück meiner Werkstatt – ohne ihn läuft gar nichts.

Nachdem die Keramikstücke vollständig getrocknet sind, werden sie zunächst das erste Mal gebrannt. Anschließend wird die sogenannte Schrühware glasiert und ein zweites Mal in den Ofen geschoben. Dabei wird den Werken ordentlich eingeheizt: Bei über 1.200 °C entsteht schließlich die fertige Keramik.

Geduld gehört dabei unbedingt dazu. Erst rund 24 Stunden nach dem Einschalten darf ich den Ofen wieder öffnen. Diese Wartezeit stellt meine Neugier jedes Mal aufs Neue auf die Probe. Und wenn es endlich so weit ist, fühle ich mich tatsächlich wie ein kleines Kind an Weihnachten – voller Vorfreude darauf, welche kleinen Überraschungen mich diesmal erwarten.